Projekt AllgaEu-mobil
Mobilitätsalternativen für das Oberallgäu
15 Oberallgäuer Kommunen gehen neue Wege in Sachen Mobilität
Unter dem Projekttitel "AllgaEu-mobil" wurde von Juli 2020 bis April 2023 in mehreren Oberallgäuer Kommunen an klimafreundlichen Mobilitätsalternativen zum privaten PKW gearbeitet. Dank einer Förderung durch das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben wurden lokale Projekte in den Bereichen Carsharing, Mitfahrangebote und Bürgerbusse entwickelt.
Auch der Landkreis Oberallgäu unterstützte das Projekt und trug dafür Sorge, dass die Projekte abgestimmt verliefen und eine möglichst dauerhafte Struktur geschaffen wurde.
Das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben förderte zum ersten Mal ein reines Mobilitätsprojekt auf den ausdrücklichen Wunsch der 15 Oberallgäuer Kommunen Altusried, Bad Hindelang, Blaichach, Buchenberg, Dietmannsried, Durach, Fischen, Oberstaufen, Sonthofen, Sulzberg, Waltenhofen, Weitnau, Wertach, Wiggensbach und Wildpoldsried.
AllgaEumobil bot damit eine Möglichkeit für alle, Alternativen zum Verbrenner-Auto auszuprobieren und sich für mehr Klimaschutz vor der eigenen Haustür einzusetzen.
Einen ausführlichen Abschlussbericht zu "AllgaEu-mobil" mit Beschreibung der einzelnen Projektbausteine sowie den getroffen Maßnahmen zur Verstetigung der entwickelten Angebote finden Sie unter dem folgenden Link als Download:
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte - zumal eine gute Videoreportage. Wir danken Allgäu.tv und Redakteur Groos für den Carsharing-Selbstversuch.
Nach knapp zwei Jahren Projektarbeit und einem aufwändigen eCarsharing-Flottentest in sechs Gemeinden können den Bürgerinnen und Bürger inzwischen ganz konkrete Angebote für eine nachhaltige Mobilität gemacht werden:
Auch der Landkreis Oberallgäu unterstützte das Projekt und trug dafür Sorge, dass die Projekte abgestimmt verliefen und eine möglichst dauerhafte Struktur geschaffen wurde.
Das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben förderte zum ersten Mal ein reines Mobilitätsprojekt auf den ausdrücklichen Wunsch der 15 Oberallgäuer Kommunen Altusried, Bad Hindelang, Blaichach, Buchenberg, Dietmannsried, Durach, Fischen, Oberstaufen, Sonthofen, Sulzberg, Waltenhofen, Weitnau, Wertach, Wiggensbach und Wildpoldsried.
AllgaEumobil bot damit eine Möglichkeit für alle, Alternativen zum Verbrenner-Auto auszuprobieren und sich für mehr Klimaschutz vor der eigenen Haustür einzusetzen.
Einen ausführlichen Abschlussbericht zu "AllgaEu-mobil" mit Beschreibung der einzelnen Projektbausteine sowie den getroffen Maßnahmen zur Verstetigung der entwickelten Angebote finden Sie unter dem folgenden Link als Download:
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte - zumal eine gute Videoreportage. Wir danken Allgäu.tv und Redakteur Groos für den Carsharing-Selbstversuch.
Nach knapp zwei Jahren Projektarbeit und einem aufwändigen eCarsharing-Flottentest in sechs Gemeinden können den Bürgerinnen und Bürger inzwischen ganz konkrete Angebote für eine nachhaltige Mobilität gemacht werden:

AllgaEumobil: Projekt zum Aufbau einer Organisationstruktur für flexible und umweltfreundliche Mobilität in 15 Oberallgäuer Kommunen
Projektlaufzeit: 2020 - 2023
Ansprechpartner:
Beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu eza!: Dr. Petra Hausmann (hausmann@eza-allgaeu.de, Tel.: 0831 960286-86)
Beim Landratsamt: Simon Steuer
(simon.steuer@lra-oa.bayern.de, Tel.: 08321/612-233)
Förderung: Amt für ländliche Enwicklung Schwaben zu 75%. Weitere Finanzierung durch den Landkreis Oberallgäu und die beteiligten Kommunen
Projektlaufzeit: 2020 - 2023
Ansprechpartner:
Beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu eza!: Dr. Petra Hausmann (hausmann@eza-allgaeu.de, Tel.: 0831 960286-86)
Beim Landratsamt: Simon Steuer
(simon.steuer@lra-oa.bayern.de, Tel.: 08321/612-233)
Förderung: Amt für ländliche Enwicklung Schwaben zu 75%. Weitere Finanzierung durch den Landkreis Oberallgäu und die beteiligten Kommunen

Resümee zum AllgaEu-mobil Flottentest 2021
Als erster Schritt auf dem Weg zu einem dauerhaften Carsharing-Angebot mit effizienten Elektroautos fand von April bis September 2021 eine Testphase statt.
Während dieses sog. "Flottentests" konnten die Bürgerinnen und Bürger der Projektgemeinden Bad Hindelang, Blaichach, Buchenberg, Durach, Oberstaufen und Wiggensbach zwei Elektroautos und einen Elektroroller im Carsharing-Betrieb kostenlos für jeweils einen Monat zu testen. Ziel war dabei, das Interesse an alternativen Mobilitätskonzepten in den Gemeinden zu steigern und somit auch Vorurteile gegenüber E-Mobilität und Carsharing aus dem Weg zu räumen.
Die Erkenntnisse aus der Testphase sind entscheidend für den Aufbau eines dauerhaften Carsharing-Angebots in den Projektkommunen. Dazu gehören insbesondere die Praxistauglichkeit der verwendeten Buchungsplattform, die Kompatibilität mit den im Test genutzten Fahrzeugen sowie die Erreichbarkeit der Hotline für den Fall, dass Probleme auftauchen.
Aufgrund des Feedbacks der Testnutzer konnte unter anderem auch die App weiterentwickelt und eine deutliche Verbesserung des gesamten Buchungsablaufs erzielt werden. Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Stabilität der Verbindung zwischen Carsharing-Telematik und der Buchungsapp in ländlichen Gegenden aufgrund der Netzabdeckung eine Herausforderung darstellt und daher im Realbetrieb über eine alternative Kommunikationsmöglichkeit mit den Carsharing-Fahrzeugen nachgedacht werden sollte (wie etwa Bluetooth). Somit konnte das Feedback der Testnutzer:innen Schwachstellen aufdecken, die beim Aufbau eines „Real-Betriebs“ zukünftig umgangen werden können.
Die Erkenntnisse aus der Testphase sind entscheidend für den Aufbau eines dauerhaften Carsharing-Angebots in den Projektkommunen. Dazu gehören insbesondere die Praxistauglichkeit der verwendeten Buchungsplattform, die Kompatibilität mit den im Test genutzten Fahrzeugen sowie die Erreichbarkeit der Hotline für den Fall, dass Probleme auftauchen.
Aufgrund des Feedbacks der Testnutzer konnte unter anderem auch die App weiterentwickelt und eine deutliche Verbesserung des gesamten Buchungsablaufs erzielt werden. Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Stabilität der Verbindung zwischen Carsharing-Telematik und der Buchungsapp in ländlichen Gegenden aufgrund der Netzabdeckung eine Herausforderung darstellt und daher im Realbetrieb über eine alternative Kommunikationsmöglichkeit mit den Carsharing-Fahrzeugen nachgedacht werden sollte (wie etwa Bluetooth). Somit konnte das Feedback der Testnutzer:innen Schwachstellen aufdecken, die beim Aufbau eines „Real-Betriebs“ zukünftig umgangen werden können.
Ende September 2021 endete der Flottentest im Markt Oberstaufen – Zeit um ein Resümee zu ziehen:
Im Schnitt nahmen pro Gemeinde etwa 35 Nutzer an der Testphase teil und tätigten jeweils etwa 60 Buchungen. Die durchschnittliche Dauer der Buchungen beläuft sich auf drei Stunden, wobei die maximale Buchungsdauer in manchen Gemeinden begrenzt war. Insgesamt wurden in den sechs Monaten etwa 18.300 Kilometer zurückgelegt, was ca. 51 km pro Buchung entspricht. Dabei konnte durch die mit Ökostrom betriebenen Elektroautos im Vergleich zur Nutzung von Verbrennern insgesamt etwa 1.350 kg CO2 eingespart werden.
Insgesamt ergibt sich ein positives Bild: die Zufriedenheit mit dem Testangebot wurde von den Testnutzerinnen und -nutzern mit Schulnote 1,7 bis 2,4 bewertet. Viele von ihnen würden auch langfristig ein Carsharing-Angebot in Ihrer Kommune nutzen und begrüßen
Im Schnitt nahmen pro Gemeinde etwa 35 Nutzer an der Testphase teil und tätigten jeweils etwa 60 Buchungen. Die durchschnittliche Dauer der Buchungen beläuft sich auf drei Stunden, wobei die maximale Buchungsdauer in manchen Gemeinden begrenzt war. Insgesamt wurden in den sechs Monaten etwa 18.300 Kilometer zurückgelegt, was ca. 51 km pro Buchung entspricht. Dabei konnte durch die mit Ökostrom betriebenen Elektroautos im Vergleich zur Nutzung von Verbrennern insgesamt etwa 1.350 kg CO2 eingespart werden.
Insgesamt ergibt sich ein positives Bild: die Zufriedenheit mit dem Testangebot wurde von den Testnutzerinnen und -nutzern mit Schulnote 1,7 bis 2,4 bewertet. Viele von ihnen würden auch langfristig ein Carsharing-Angebot in Ihrer Kommune nutzen und begrüßen











