Allgäuer Klimaschutz-Unternehmen
Schäfereigenossenschaft Finkhof
Alles, nur nicht „fast fashion“
Alles, nur nicht „Fast Fashion“! So könnte die Philosophie der Schäfereigenossenschaft Finkhof im kleinen Ort Arnach im Allgäu ganz kurz und knapp beschrieben werden.
Am Finkhof dreht sich seit jeher alles um das Schaf. Entstanden ist das Unternehmen in den 1970er Jahren aus einer Jugendwohngemeinschaft, die als Lebensgrundlage eine Wanderschäferei aufbaute. Anfangs wurden Wolle, Felle und Fleisch der Tiere nur im kleinen Rahmen auf lokalen Märkten verkauft.
Doch über die Jahrzehnte wuchs und professionalisierte sich der Betrieb hin zu einer Genossenschaft mit einem umfangreichen Sortiment rund um Wolle, Felle und Naturtextilien. Heute gehören drei eigene Manufakturen, ein Hofladen und ein Onlineshop dazu.
Ein wichtiger Rohstoff für viele Finkhof-Produkte ist Schafwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Sie stammt von Partner-Schäfereien aus Mittel- und Süddeutschland, mit denen der Finkhof seit vielen Jahren zusammenarbeitet.
Doch mit dem Einkauf der Rohwolle ist die Arbeit längst nicht getan. Der Finkhof koordiniert die weiteren Verarbeitungsschritte – von der Wollwäsche über das Spinnen und Färben bis hin zum fertigen Kleidungsstück oder Wollgarn. Viele dieser Schritte finden in Deutschland statt, oft bei langjährigen Partnerbetrieben. In der eigenen Fellnäherei, Stoffnäherei und Handweberei wird zudem direkt in Arnach gefertigt.
Am Finkhof dreht sich seit jeher alles um das Schaf. Entstanden ist das Unternehmen in den 1970er Jahren aus einer Jugendwohngemeinschaft, die als Lebensgrundlage eine Wanderschäferei aufbaute. Anfangs wurden Wolle, Felle und Fleisch der Tiere nur im kleinen Rahmen auf lokalen Märkten verkauft.
Doch über die Jahrzehnte wuchs und professionalisierte sich der Betrieb hin zu einer Genossenschaft mit einem umfangreichen Sortiment rund um Wolle, Felle und Naturtextilien. Heute gehören drei eigene Manufakturen, ein Hofladen und ein Onlineshop dazu.
Die Wolle: Regional und 100% Bio
Ein wichtiger Rohstoff für viele Finkhof-Produkte ist Schafwolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Sie stammt von Partner-Schäfereien aus Mittel- und Süddeutschland, mit denen der Finkhof seit vielen Jahren zusammenarbeitet.
Doch mit dem Einkauf der Rohwolle ist die Arbeit längst nicht getan. Der Finkhof koordiniert die weiteren Verarbeitungsschritte – von der Wollwäsche über das Spinnen und Färben bis hin zum fertigen Kleidungsstück oder Wollgarn. Viele dieser Schritte finden in Deutschland statt, oft bei langjährigen Partnerbetrieben. In der eigenen Fellnäherei, Stoffnäherei und Handweberei wird zudem direkt in Arnach gefertigt.
„Wir machen Klimaschutz, weil…
… es grundlegender Teil unserer Firmenphilosophie ist."
Kontakt
Schäfereigenossenschaft Finkhof eG
Berngariusstr. 1
88410 Bad Wurzach - OT Arnach
www.finkhof.de

Die Produktion: Ökostrom und strengste Standards für Naturtextilien
Bei der Herstellung der Textilien setzt der Finkhof auf überprüfbare Standards. Ein Großteil der Textilprodukte ist nach GOTS oder IVN BEST zertifiziert. Beide Standards stellen konkrete ökologische und soziale Anforderungen an die textile Herstellung. Seit 1992 ist die Genossenschaft außerdem Mitglied bei Bioland.
Auch bei der Energieversorgung hat sich einiges getan. Der Betrieb bezieht Ökostrom. Zum Fuhrpark gehören Elektrofahrzeuge, die an einem betriebseigenen Ladepunkt geladen werden können. Mitarbeitende haben außerdem die Möglichkeit, über ein Dienstrad-Leasing aufs Fahrrad umzusteigen.
Der Versand: Neues Versandgebäude und Reduzierung des Verpackungsmaterials
Ein weiterer Meilenstein in der fast 50-jährigen Geschichte des Finkhofs ist der Neubau des Versandgebäudes in Arnach. 2026 haben die Bauarbeiten begonnen. Das Besondere daran: Das neue Gebäude wird als Holzbau im Energie-Plus-Standard geplant.
Das Ziel: Über das Jahr betrachtet soll das Gebäude mehr Energie erzeugen, als es selbst verbraucht. Die dafür vorgesehene Photovoltaikanlage auf dem Dach soll nicht nur Strom für den Neubau liefern. Auch das bisherige Versandgebäude und der Dorfladen sollen den erzeugten Solarstrom nutzen können.
Eine Wärmespeicherpumpe soll das Gebäude im Winter beheizen und im Sommer kühlen. Beim Bau kommt Holz aus heimischen Wäldern zum Einsatz.
Der Großteil der Finkhof-Produkte wird über den Onlineshop verkauft und per Paket verschickt. Dabei stellt sich auch die Frage nach dem Verpackungsmaterial. Wo es möglich ist, verzichtet der Finkhof auf Füllmaterial wie auch auf zusätzliche Produktverpackungen oder ersetzt diese durch einfache Papierbanderolen.
Auch gebrauchte Versandkartons werden nicht automatisch entsorgt. Sind sie noch in gutem Zustand, kommen sie erneut zum Einsatz. Die Pflegeprodukte werden unter anderem in Glastiegel abgefüllt. Glas lässt sich bei entsprechender Sammlung und Aufbereitung mehrfach recyceln, ohne seine Materialqualität zu verlieren.
Der Versand erfolgt in der Regel mit DHL GoGreen Plus. GoGreen Plus ist ein Service, der die Dekarbonisierungsmaßnahmen innerhalb des Logistiknetzwerks von Deutsche Post und DHL unterstützt.
So arbeitet der Finkhof an verschiedenen Stellen daran, seine Abläufe weiterzuentwickeln – von der Verarbeitung der Wolle über die Energieversorgung bis hin zum Versand.






