Klimawandelanpassung
Maßnahmen zur Anpassung an extremes Wetter
Durch seine exponierte Lage am Übergang zwischen Alpenvorland und Alpen ist das Oberallgäu inzwischen spürbar von den Folgen des Klimawandels betroffen. Starkregen, Überschwemmungen aber auch Hitze und andauernde Trockenheit mit versiegendem Grundwasser machen dies in den letzten Jahren deutlich.
Um Bevölkerung, Siedlungsflächen und Infrastruktur vor diesen Folgen des Klimawandels zu schützen wurden bereits umfangreiche Maßnahmen ergriffen, insbesondere zum Hochwasser- und Bergwaldschutz. Im Jahr 2025 wurde darauf aufbauend ein umfassendes Konzept zur Anpassung des Landkreises an die Folgen des Klimawandels erstellt.
Um Bevölkerung, Siedlungsflächen und Infrastruktur vor diesen Folgen des Klimawandels zu schützen wurden bereits umfangreiche Maßnahmen ergriffen, insbesondere zum Hochwasser- und Bergwaldschutz. Im Jahr 2025 wurde darauf aufbauend ein umfassendes Konzept zur Anpassung des Landkreises an die Folgen des Klimawandels erstellt.
Konzept zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels
So will der Landkreis Oberallgäu klimasicher werden
Der globale Klimawandel ist in vollem Gange und wird sich in Zukunft sehr wahrscheinlich auch auf den Landkreis Oberallgäu auswirken. Erste Anzeichen sind bereits zu spüren. Um hierauf vorbereitet zu sein, hat sich der Kreisausschuss in der Sitzung vom 8. Februar 2022 für die Durchführung eines Projekts zur Klimawandelanpassung ausgesprochen.
Nach erfolgreicher Bewerbung um Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) konnte das mit 80 Prozent der Kosten geförderte Projekt zum 01.10.2023 gestartet werden.
Zwei Jahre, von Oktober 2023 bis Oktober 2025, wurde an der Erstellung eines Konzepts zur Anpassung des Landkreises Oberallgäu an die Folgen des Klimawandels gearbeitet, bevor dieses am 16. Oktober 2025 durch den Kreistag verabschiedet wurde. Der Landkreis Oberallgäu hat damit eine künftige Pflichtaufgabe vorzeitig erfüllt, denn ab 2027 greift die gesetzliche Verpflichtung für Kommunen in Deutschland zu Erstellung eines entsprechenden Konzepts.
Das Konzept ist als Lang- und Kurzversion öffentlich verfügbar und kann hier herunter geladen werden:
Für das Projekt haben sich viele Akteurinnen und Akteure der Region aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammengetan und unter Koordination des Landkreises aus den Analysen der beauftragten Planungsbüros konkrete Maßnahmen entwickelt. Dabei wurde deutlich, dass viele erforderliche Maßnahmen, wie etwa der Hochwasserschutz oder die Sanierung des Bergwaldes, durch Kommunen, Landkreis oder andere Institutionen bereits erfolgreich umsetzt werden.
Auch die Beobachtungen und Hinweise der Oberallgäuer Bevölkerung zu extremen Wettereignissen und besonders betroffenen Orten flossen in das Konzept ein. Es steht damit auf einer breiten Basis und stellt das Oberallgäu dank der gemeinsamen Anstrengungen zukunftsfähig, klimaresilient und widerstandsfähig auf
Die Konzepterstellung wurde fachlich von den Büros KlimaKom gemeinnützige eG sowie ThINK - Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz GmbH begleitet.
Nach erfolgreicher Bewerbung um Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) konnte das mit 80 Prozent der Kosten geförderte Projekt zum 01.10.2023 gestartet werden.
Zwei Jahre, von Oktober 2023 bis Oktober 2025, wurde an der Erstellung eines Konzepts zur Anpassung des Landkreises Oberallgäu an die Folgen des Klimawandels gearbeitet, bevor dieses am 16. Oktober 2025 durch den Kreistag verabschiedet wurde. Der Landkreis Oberallgäu hat damit eine künftige Pflichtaufgabe vorzeitig erfüllt, denn ab 2027 greift die gesetzliche Verpflichtung für Kommunen in Deutschland zu Erstellung eines entsprechenden Konzepts.
Das Konzept ist als Lang- und Kurzversion öffentlich verfügbar und kann hier herunter geladen werden:
Für das Projekt haben sich viele Akteurinnen und Akteure der Region aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammengetan und unter Koordination des Landkreises aus den Analysen der beauftragten Planungsbüros konkrete Maßnahmen entwickelt. Dabei wurde deutlich, dass viele erforderliche Maßnahmen, wie etwa der Hochwasserschutz oder die Sanierung des Bergwaldes, durch Kommunen, Landkreis oder andere Institutionen bereits erfolgreich umsetzt werden.
Auch die Beobachtungen und Hinweise der Oberallgäuer Bevölkerung zu extremen Wettereignissen und besonders betroffenen Orten flossen in das Konzept ein. Es steht damit auf einer breiten Basis und stellt das Oberallgäu dank der gemeinsamen Anstrengungen zukunftsfähig, klimaresilient und widerstandsfähig auf
Die Konzepterstellung wurde fachlich von den Büros KlimaKom gemeinnützige eG sowie ThINK - Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz GmbH begleitet.
Kontakt:
Sachgebiet Klimaschutz
Thorsten Metke & Heike Schmitt
klimaschutz@lra-oa.bayern.de
Bundes-Umweltministerium
(BMUKN)
Umwelt-Bundesamt
Sachgebiet Klimaschutz
Thorsten Metke & Heike Schmitt
klimaschutz@lra-oa.bayern.de
Tel.: 08321 / 612-3017
Weitere Informationen zum
Thema gibt es unter anderem
bei folgenden Stellen:
Zentrum KlimaanpassungWeitere Informationen zum
Thema gibt es unter anderem
bei folgenden Stellen:
Bundes-Umweltministerium
(BMUKN)
Umwelt-Bundesamt

Die Bergwald-Offensive
Ein gesunder Bergwald schützt Menschen und Infrastruktur
Der Bergwald erfüllt viele Funktionen. Er ist Lebensraum zahlreicher, zum Teil bedrohter Pflanzen und Tiere, Erholungsraum für Ausflügler und nicht zuletzt auch Schutzwald. Besonders in dieser Funktion spielt er für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels eine enorm wichtige Rolle.
Im Zuge der Bergwaldoffensive ergreift das Bayerische Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Maßnahmen zum Schutz und zur Stabilisierung von Bergwäldern.
Unter dem folgenden Link finden Sie auf der Website des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten weiterführende Informationen zur Bergwaldoffensive im Oberallgäu.
Im Zuge der Bergwaldoffensive ergreift das Bayerische Staatministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Maßnahmen zum Schutz und zur Stabilisierung von Bergwäldern.
Unter dem folgenden Link finden Sie auf der Website des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten weiterführende Informationen zur Bergwaldoffensive im Oberallgäu.
H. Schmitt

Bergwald am Grünten
Die Allgäuer Moorallianz
Moorschutz ist Klimaschutz
Moorschutz ist immer auch zum Klima- und Hochwasserschutz. Moore sind hochwirksame CO2-Speicher und können im Fall von Starkregen und Hochwasser große Wassermengen aufnehmen und zurück halten.
Die Allgäuer Moorallianz, ein mit Bundesmitteln geförderter Zweckverband der Landkreise Ost- und Oberallgäu setzt sich für den Schutz der Moore in unserer Region ein.
Mehr über den Moorschutz im Allgäu und die hohe Bedeutung der Moore für das Klima und die Biodiversität erfahren Sie auf der Website der Allgäuer Moorallianz.
Allgäuer Moorallianz (externer Link)
Die Allgäuer Moorallianz, ein mit Bundesmitteln geförderter Zweckverband der Landkreise Ost- und Oberallgäu setzt sich für den Schutz der Moore in unserer Region ein.
Mehr über den Moorschutz im Allgäu und die hohe Bedeutung der Moore für das Klima und die Biodiversität erfahren Sie auf der Website der Allgäuer Moorallianz.
Allgäuer Moorallianz (externer Link)
Hochwasserschutz im Oberallgäu
umfangreiche Maßnahmen an Iller, Ostrach und vielen weiteren Gewässern
Die umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen, die im Landkreis Oberallgäu in den letzten Jahren und Jahrzehnten durchgeführt wurden, sind auf der Website des Wasserwirtschaftsamts Kempten ausführlich und anschaulich mit zahlreichen Fotos dokumentiert.
Über eine interaktive Karte können Sie hier die einzelnen Schutzmaßnahmen lokalisieren und durch einen Klick umfangreiche Informationen dazu erhalten:
Über eine interaktive Karte können Sie hier die einzelnen Schutzmaßnahmen lokalisieren und durch einen Klick umfangreiche Informationen dazu erhalten:

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