Landkreis Oberallgäu

Stadtradeln 2020


Vom 24. Juni bis 14. Juli radelte das Oberallgäu für ein gutes Klima


Das Stadtradeln 2020 ist beendet und kann ohne Übertreibung als voller Erfolg bezeichnet werden. Drei Wochen lang waren die Menschen aufgerufen, Radelteams zu bilden und alle mit dem Rad zurückgelegten Kilometer unter www.stadtradeln.de für das Oberallgäu zu registrieren.

Fast 1.000 Oberallgäuer*innen (und damit fast doppelt so viele wie bei der Stadtradel-Premiere 2019) haben sich an der Aktion beteiligt und eindrucksvoll gezeigt, dass das Fahrrad für sie einen festen Platz im Alltag hat. In 36 Teams haben die Teilnehmer*innen genau 235.464 Kilometer auf dem Fahrradsattel zurück gelegt und waren dabei so motiviert, dass sie die erreichten Kilometer im Vergleich zum Vorjahr (ca. 62.000 km) fast vervierfachen konnten!

Das Klima kann sich über so viel Engagement gleich doppelt freuen: Zum einen, weil im Oberallgäu 35 Tonnen CO2 durch die Nutzung des Rades anstatt des Autos vermieden wurden, zum anderen weil die Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu e.G. die Radler*innen im Oberallgäu dadurch motiviert hat, dass sie pro 5.000 für den Landkreis erradelten Kilometern einen Baum für das Bergwaldprojekt gespendet hat. Herausgekommen sind 47 Bäume, die nun im Großen Wald bei Wertach zusätzlich gepflanzt werden können.

In Bezug auf die Gesamtkilometer lag, wie schon im letzten Jahr, das Team des Gymnasiums Immenstadt um Radelstar und Rektor Michael Renner mit weitem Abstand vorne. Lange Zeit hatte sich das Gymnasium ein spannendes Kopf-an-Kopf rennen mit dem Team der Firma Bosch geliefert, konnte sich im Endeffekt aber deutlich absetzen.
Die "Boschler" sind auf einem tollen zweiten Platz gelandet. Der dritte Platz ging an die sportlichen Schüler*innen und Lehrer*innen des Gertrud-von-le-Fort-Gymnasiums in Oberstdorf.

Bei der Wertung nach den meisten Kilometern pro Kopf ergibt sich ein ganz anderes Bild. Bei dieser Wertung haben Klein- und Kleinst-Teams in der Regel die Nase vorn. Die Wertung führt hier das 2-Personen-Team "Rathaus Wildpoldsried" an mit 650 Radkilometern pro Kopf an. An zweiter Stelle steht das 9 Mann/Frau-Team des ADFC Kempten-Oberallgäu mit 481 Kilometern pro Person und auf Platz 3 mit 448 Kilometern pro Kopf das 4-Personen-Team der Elektrizitätswerke Hindelang.
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Die Oberallgäuer
Die Oberallgäuer "Radelstars" Michael Renner und Gerhard Hock bei der Pressekonferenz zum Auftakt des Stadtradelns 2020
Die Oberallgäuer "Radelstars" Michael Renner und Gerhard Hock bei der Pressekonferenz zum Auftakt des Stadtradelns 2020
Zwei Radelstars für das Oberallgäu!
Für das Stadtradeln 2020 im Oberallgäu engagierten sich gleich zwei Radelstars! Michael Renner, Rektor des Gymnasiums Immenstadt und Gerhard Hock, Erster Bürgermeister der Gemeinde Durach gingen hochmotiviert mit gutem Beispiel voran: beide haben sich während der drei Stadtradel-Wochen eine autofreie Zeit gegönnt und ihre Alltagswege nur mit dem Rad zurückgelegt.
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Ihre Ansprechpartner:

Koordinationsstelle Klimaschutz des Landkreises Oberallgäu

Simon Steuer und Heike Schmitt
Oberallgäuer Platz 2
87527 Sonthofen

Tel.: 08321/612-617 bzw. -743
klimaschutz@lra-oa.bayern.de


Die Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG unterstützt das Stadtradeln 2020 mit Baumspenden für das Bergwaldprojekt.
Pro 5.000 KM, die alle Teams zusammen für das Oberallgäu erradeln, spendet die Raiba einen Baum für die Pflanzung eines gesunden Mischwaldes im Großen Wald bei Wertach.

Stadt- und Schulradeln im Oberallgäu - so funktioniert´s

Ziel der Aktion
Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren haben!

Wann wird geradelt?
Das STADTRADELN findet jährlich vom 1. Mai bis 30. September an 21 aufeinanderfolgenden Tagen statt. Wann es losgeht, bestimmt die Kommune selbst. Im Oberallgäu beginnt das Stadtradeln 2020 am 24. Juni und endet am 14. Juli.

Wer kann mitmachen?
Alle, die im Landkreis Oberallgäu wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen.

Wie kann ich mitmachen?
  • Der Landkreis Oberallgäu ist auf stadtradeln.de registriert. Folgen Sie diesem Link oder geben Sie „Landkeis Oberallgäu“ in die Suchfunktion auf der Startseite von Stadtradeln ein, Sie gelangen nun auf die entsprechende Unterseite unseres Landkreises.
  • Hier können sich alle Teilnehmenden registrieren: Bilden Sie ein neues Team oder treten Sie einem bestehenden Team bei. Eine Person, die ein Team neu gründet, ist automatisch "Team-Captain".
  • Sofern Teams für Unternehmen, Schulen oder Kommunen gegründet werden, sollten die Teams den entsprechenden Namen im Titel oder der Beschreibung führen, sodass sie richtig zugeordnet werden können (z.B. Altusried-Strampler oder Gymnasium Immenstadt).
  • „Teamlos“ radeln geht nicht, denn Klimaschutz und Radförderung sind Teamarbeit – aber schon zwei Personen sind ein Team!
  • Möchten Sie kein eigenes Team gründen und sich auch keinem bestehenden anschließen, können Sie alternativ dem „Offenen Team“ beitreten, um für den Landkreis insgesamt Kilometer zu sammeln.
  • Wer am Ende der Kilometer-Nachtragefrist noch keine aktiven Teammitglieder gefunden hat (entscheidend sind km-Einträge), rutscht automatisch ins Offene Team.
  • Zugelassen fürs Kilometer-Sammeln sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der StVO als Fahrräder gelten (dazu gehören auch Pedelecs bis 250 Watt).

Wie funktioniert das Kilometersammeln?
  • Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann online unter stadtradeln.de eingetragen oder direkt über die STADTRADELN-App getrackt werden.
  • Radelnde ohne Internetzugang können der lokalen STADTRADELN-Koordination wöchentlich die Radkilometer per Kilometer-Erfassungsbogen melden.
  • (Rad)Wettkämpfe und Trainings auf stationären Fahrrädern sind beim STADTRADELN ausgeschlossen.
  • Wo die Radkilometer zurückgelegt werden ist nicht relevant, denn Klimaschutz endet an keiner Stadt- oder Landesgrenze.
  • Es können auch erradelte Kilometer für mehrere Radelnde im selben Account eingetragen werden (z. B. für Familien, Schulklassen etc.). WICHTIG: Die genaue Anzahl an Personen, für die Kilometer eingetragen werden, muss angegeben werden.
  • Wie detailliert die Kilometer erfasst werden (einzeln, täglich oder maximal jeweils zum Ende einer jeden STADTRADELN-Woche), liegt im Ermessen der Radelnden.
  • Bis einschließlich zum letzten der 21 STADTRADELN-Tage können Teams gegründet oder sich einem Team angeschlossen werden.
  • Nachträge der Kilometer sind ebenfalls möglich, solange sie innerhalb des 21-tägigen Aktionszeitraums erradelt wurden.
  • Für registrierte Teilnehmende gibt es nach dem Aktionszeitraum eine siebentägige Nachtragefrist. Danach sind keine Einträge oder Änderungen mehr möglich!
Wer gewinnt beim STADTRADELN?
  • Das Klima-Bündnis prämiert in fünf Größenklassen die fahrradaktivsten Kommunalparlamente sowie Kommunen mit den meisten Radkilometern (absolut). In beiden Kategorien werden zudem die jeweils beste Newcomer-Kommunen je Größenklasse geehrt. Auf lokaler Ebene wird es Auszeichnungen durch den Landkreis geben, vielleicht lobt auch die ein oder andere Kommune einen Preis aus.
  • Die Kommunen- und Teamergebnisse werden unter stadtradeln.de/ergebnisse bzw. auf der Unterseite der Kommunen veröffentlicht.

Weitere Infos und zur Registrierung unter stadtradeln.de. Spielregeln im Detail unter stadtradeln.de/spielregeln-im-detail.

Datenschutz und Haftung
Die Teilnahme am STADTRADELN ist freiwillig und erfolgt auf eigene Gefahr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die ausführliche Datenschutzerklärung zum STADTRADELN ist unter stadtradeln.de/datenschutz zu finden.
Klima Bündnis
Bildmaterial Stadtradeln
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© Klima Bündnis
Klima-Bündnia
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Klima-Bündnis
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Klima-Bündnis
Bildmaterial Stadtradeln
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Das war das Stadt- und Schulradeln 2019


Drei Wochen lang, vom 9. Bis 29. September 2019, war das Fahrrad für alle Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer das Verkehrsmittel der Wahl. Beim Wettbewerb „Stadt- und Schulradeln im Oberallgäu“ sammelten Schülerinnen und Schüler Radkilometer für ihre Schule, Bürgerinnen und Bürger treten für ihre Gemeinde in die Pedale.

Die Aktion zum Schuljahresbeginn sollte auf die Problematik der „Elterntaxis“ aufmerksam machen, die vielerorts zu den Bring- und Abholzeiten die Straßen vor den Schulen verstopfen. Das „Stadt- und Schulradeln“ stellte die Mobilität der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt eines landkreisweiten Wettbewerbs und motivierte die jungen Menschen, ihre Wege selbstständig und klimaschonend zurück zu legen.
Aber nicht nur Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer konnten im Aktionszeitraum Kilometer für ihre Schule „erradeln“, auch alle Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen mitzumachen und den Schülerinnen und Schülern ein gutes Vorbild zu sein.

Für das Stadt- und Schulradeln im Oberallgäu nutzte das Klimaschutzmanagement des Landkreises die Plattform des Wettbewerbs STADTRADELN des Klima-Bündnis.

Simon Steuer
Michael Renner, Rektor des Gymnasiums Immenstadt, war der
Michael Renner, Rektor des Gymnasiums Immenstadt, war der "Radlstar" des Stadt- und Schulradelns 2019 im Oberallgäu. Das bedeutete, dass er sich während des dreiwöchigen Wettbewerbs eine autofreie Zeit gönnte und alle Strecken per Rad oder E-Bike zurückgelegt hat, auch den täglichen Arbeitsweg von Wiggenbach nach Immenstadt, einfach immerhin knapp 30 Kilometer.
© Simon Steuer
Michael Renner, Rektor des Gymnasiums Immenstadt, war der "Radlstar" des Stadt- und Schulradelns 2019 im Oberallgäu. Das bedeutete, dass er sich während des dreiwöchigen Wettbewerbs eine autofreie Zeit gönnte und alle Strecken per Rad oder E-Bike zurückgelegt hat, auch den täglichen Arbeitsweg von Wiggenbach nach Immenstadt, einfach immerhin knapp 30 Kilometer.
Mehr als 1 1/2 Mal um den Äquator für den Klimaschutz

Die Oberallgäuer Stadt- und Schulradler haben in den drei Wochen des Wettbewerbs genau 65.715 Kilometer zurück gelegt. Das ist über 1 ½ Mal um die Erde, deren Umfang am Äquator 40.000 Kilometer beträgt. 

Ganze neun Tonnen CO2 konnten durch diese klimafreundliche und gesunde Mobilität vermieden werden!

Insgesamt traten im gesamten Oberallgäu vom 09. Bis 29. September 553 Stadt- und Schulradler in die Pedale, die sich zum Großteil in Schulteams organisiert hatten. 
Schüler, Lehrer und Eltern des Gymnasiums Immenstadt haben dabei knapp die Hälfte aller Kilometer fürs Oberallgäu erradelt (32.035 km) und damit hochverdient den ersten Preis für die aktivste Schule gewonnen - eine fest installierte Rad-Reparaturstation auf dem Schulgelände, gesponsert von der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu.

Einen tollen zweiten Platz mit über 16.000 Kilometern belegte das Gymnasium Oberstdorf. Als kleine Anerkennung für diese Leistung erhielten die Schülerinnen und Schüler Fruchtriegel, die die Firma Rapunzel für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt hat.
Weitere Schulen im Wettbewerb waren - in Reihenfolge der erreichten KM - die FOS Sonthofen, die Grundschule Haldenwang, die staatliche Realschule Sonthofen, die Grund- und Mittelschule Oberstaufen, ein Lehrerteam der Berufsschule Immenstadt sowie die Grund- und Mittelschule Altusried.

Simon Steuer
Landrat Anton Klotz und Heinrich Beerenwinkel, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu übergeben den Gutschein für eine Fahrrad-Reparaturstation an Schulleiter Michael Renner: Personen von links nach rechts: Landrat Anton Klotz, Heinrich Beerenwinkel, Michael Renner, Marc Wenz (Allgäu Outlet), Bernhard Renz (federführender Lehrer am Gymnasium Immenstadt für das Schulradeln), Ulri-ke Hitzler (stellv. Landrätin und stellv. Schulleiterin des Gymnasiums Immenstadt)
Landrat Anton Klotz und Heinrich Beerenwinkel, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu übergeben den Gutschein für eine Fahrrad-Reparaturstation an Schulleiter Michael Renner: Personen von links nach rechts: Landrat Anton Klotz, Heinrich Beerenwinkel, Michael Renner, Marc Wenz (Allgäu Outlet), Bernhard Renz (federführender Lehrer am Gymnasium Immenstadt für das Schulradeln), Ulri-ke Hitzler (stellv. Landrätin und stellv. Schulleiterin des Gymnasiums Immenstadt)
© Simon Steuer
Landrat Anton Klotz und Heinrich Beerenwinkel, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu übergeben den Gutschein für eine Fahrrad-Reparaturstation an Schulleiter Michael Renner: Personen von links nach rechts: Landrat Anton Klotz, Heinrich Beerenwinkel, Michael Renner, Marc Wenz (Allgäu Outlet), Bernhard Renz (federführender Lehrer am Gymnasium Immenstadt für das Schulradeln), Ulri-ke Hitzler (stellv. Landrätin und stellv. Schulleiterin des Gymnasiums Immenstadt)
Simon Steuer
Landrat Anton Klotz und stellv. Landrätin Ulrike Hitzler mit den Sponsoren und Siegern vom Gymnasium Immenstadt
Landrat Anton Klotz und stellv. Landrätin Ulrike Hitzler mit den Sponsoren und Siegern vom Gymnasium Immenstadt
© Simon Steuer
Landrat Anton Klotz und stellv. Landrätin Ulrike Hitzler mit den Sponsoren und Siegern vom Gymnasium Immenstadt
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